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Die Historie: eine wechselvolle Geschichte

Im Sommer 1946 wurde in Roffhausen der Grundstein für das Olympia Werk gelegt, dass mit der Entwicklung und Produktion von Büromaschinen jahrzehntelang der wichtigste Arbeitgeber im nordwestlichen Niedersachsen war.

1945 setzten sich die maßgeblichen kaufmännischen und technischen Leiter sowie einige Mitarbeiter der Olympia Werke Erfurt in den Westen ab. Das ehemalige Marinegerätelager der Kriegsmarinewerft bot sich als neuer Produktionsstandort an.

1948 liefen die ersten Schreibmaschinen vom Fließband. Das Werk expandierte schnell, die fabrikatorische Nutzfläche wuchs von anfangs 18.000 auf 120.000 qm bis 1957.

In den 60er-Jahren setzte sich der Expansionskurs fort. Betriebsstätten wurden neu aufgebaut oder erweitert. Das Produktangebot umfasste Ende der 60er-Jahre Kopiergeräte, Schreibmaschinen, Diktiergeräte, Saldiermaschinen, Organisationsmaschinen, Buchungsautomaten und Rechenmaschinen. Im Werk Roffhausen arbeiteten 13.000 Menschen.

Anfang der 70er-Jahre führten neben konzerninternen Entscheidungen und erhebliche Veränderungen auf dem Weltmarkt zu ersten wirtschaftlichen Einbrüchen und zu einem Rückgang des Personalbestandes. Dieser sukzessive Personalabbau wurde fortgeführt bis in die 80er Jahre hinein.

1986 schloß die Daimler Benz AG einen Beherrschungsvertrag mit der AEG AG. Der Bereich Bürokommunikation wurde zum strategischen Geschäftsfeld im Konzern erklärt.  Durch technologische Veränderungen in den Produkten und dem sich verschärfenden Wettbewerb durch asiatische Anbieter wurde die Anzahl der Arbeitsplätze von 13.000 im Jahre 1970 sukzessive auf unter 2.500 bis Anfang der 90er Jahre reduziert.

1991 beschloss der Unternehmensvorstand, die Produktion von Büromaschinen einzustellen und den Standort Roffhausen zum 31.12.1992 zu schließen. Nach erheblichen sozialen Auseinandersetzungen vereinbarten die Olympia und deren Muttergesellschaft AEG AG im Verbund mit der niedersächsischen Landesregierung, dem Landkreis Friesland, der Gemeinde Schortens und den Arbeitnehmervertretern, wettbewerbsfähige Unternehmensbereiche auszugliedern und in die unternehmerische Selbstständigkeit zu führen.

Diese Entscheidung war die Geburtsstunde des Technologie Centrum Nordwest, das Anfang 1993 in 14 Betrieben 750 Mitarbeiter beschäftigte.

Technologie Centrum Nordwest
Olympiastraße 1 · 26419 Schortens
Telefon: 04421-9784-0 · Fax: 04421-9784-31
E-Mail: info@tcn-nordwest.de · Internet: www.tcn-nordwest.de
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